DAS VERFAHREN
1. Ablauf
Die Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace rufen jeweils im August weltweit zur Nominierung sozial oder ökologisch besonders verantwortungsloser Firmen auf. Sie prüfen alle eingehenden Vorschläge und legen sie einer internen Fachjury vor. Diese wählt in jeder Kategorie die jeweils drei exemplarischsten Fälle. Jene Bewerber, die es auf diese «Shortlist» schaffen, kontaktieren wir Mitte Oktober und erstellen mit diesen gemeinsam ein fundiertes Dossier. Darauf basierend ermittelt die Jury Mitte November dann die Preisträger, welche am 27. Januar 2010, dem Eröffnungstag des WEF, im Rahmen einer prominent besetzten Verleihungszeremonie in Davos gebührend in Szene gesetzt werden.
An einer internationalen Medienkonferenz Mitte Januar 2010 werden die neun Shortlist-Fälle präsentiert und zugleich auf dieser Webseite publiziert. Die Organisationen, deren Nomination in einer der drei Kategorien das Rennen macht, nehmen kostenlos als Laudatoren an den Public Eye Awards in Davos teil.
2. Kriterien
Bei der Bewertung der Nominationen spielen folgende Faktoren die Hauptrolle:
- Stichhaltigkeit und Substanz der Vorwürfe, sowie die Glaubwürdigkeit der nominierenden Organisation oder Einzelperson
- Tragweite, Relevanz und Aktualität der monierten Vergehen
- Attraktivität für die Medien unter Berücksichtigung der Faktoren Überraschung, Prominenz, Skandalpotential und Nähe
3. Jury
Die sechsköpfige Fachjury setzt sich aus jeweils drei VertreterInnen von Greenpeace und EvB zusammen. Sie trifft sich zwei Mal, erst zur Zusammenstellung der Shortlist und dann zur Siegerkür.