Anglogold Ashanti

Jahr: 2011

AngloGold Ashanti

Der südafrikanische Bergbaukonzern AngloGold Ashanti vergiftet beim Goldabbau in Ghana Land und Leute. Für die Förderung von 30 Kilogramm Gold werden täglich 6000 Tonnen Gestein gefördert, gemahlen und in Tanks mit Zyanid vermischt. Die hochtoxischen Minenabfälle lagern in grossen Seen, vergiften Flüsse und Brunnen und all jene, die daraus trinken (müssen). Früheres Kulturland ist kontaminiert und nicht mehr zu bewirtschaften. Zudem wurden in konzerneigenen Wachhäusern verschiedentlich "Verdächtige" gefoltert und Hunde auf Menschen gehetzt, wobei es auch schon Tote gab.

Obwohl die ökologischen und sozialen Probleme in den teils bis zu 100 Jahre alten Minen von Behörden, NGOs und dem Konzern selbst dokumentiert sind und sich AngloGold Ashanti 2004 zur Verbesserung der Situation verpflichtet hat, hat sich die Situation seither noch verschlimmert. Kein Wunder erhielt AngloGold Ashanti von der ghanaischen Umweltbehörde in einem Branchenvergleich kürzlich die schlechteste mögliche Bewertung was Soziales und Umweltschutz anbelangt.

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