BKW FMB Energie AG

Jahr: 2009

BKW

Zurück in die Vergangenheit? In der Schweiz präsentieren sich die Bernischen Kraftwerke (BKW) lieber als zukunftsorientiertes Energieunternehmen, das erneuerbare Energien fördert und für Energieeffizienz steht. Gleichzeitig investiert der Konzern jedoch rund 1.6 Milliarden Franken in ein deutsches Steinkohlekraftwerk und damit in den mit Abstand klimaschädlichsten Energielieferanten, der Kohle. Die geplante Dreckschleuder würde jährlich 4.6 Mio. Tonnen CO2 verursachen. Klimasünden ausserhalb der Landesgrenzen will nun selbst der Kanton Bern als Mehrheitsaktionär BKWs nicht hinnehmen. Doch der Energiekonzern weigert sich, aus dem Projekt auszusteigen und sucht stattdessen nach Investitionspartnern, die die CO2-Schleuder mittragen. Es ist absurd, dass sich die BKW AG in der Schweiz für Projekte mit erneuerbarer Energie engagiert, im Ausland aber zur Klimasünderin wird.

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