Wal-Mart Stores, Inc.
Wal-Mart ist das umsatzstärkste Unternehmen der Welt. Der Einzelhandelskonzern lehnt aber jegliche Verantwortung für die Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferfirmen ab. Im Besonderen unternimmt Wal-Mart nichts gegen die prekären Arbeitsbedingungen in den Fabriken in Lesotho, Kenia und Thailand. In Lesotho etwa liefern 21 Betriebe Kleider an Wal-Mart. In diesen Fabriken sollte ein normaler Arbeitstag zehn Stunden lang sein. Man schreibt den ArbeiterInnen dazu aber vier Überstunden täglich vor! In einigen Fabriken leisten die ArbeiterInnen sogar Doppelschichten. So hoch die Arbeitszeit ist, so kümmerlich ist der Lohn: 54 US-Dollar beträgt der durchschnittliche Monatslohn. In den Fabriken kommt es auch immer wieder zu körperlichen und sexuellen Übergriffen. FabrikarbeiterInnen in Kenia haben versucht, sich zu wehren. Sie beschwerten sich bei den Behörden und streikten einen Tag lang, woraufhin sie alle entlassen wurden. Dieser Kollateralschaden kümmert Wal-Mart aber natürlich nicht.
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