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Die Jury, die das Recherchestipendium vergeben wird, besteht aus 3 Mitarbeitenden von Public Eye sowie 4 externen Expertinnen und Experten. 

© Mark Abramson

Anya Schiffrin ist Direktorin der Abteilung für „International Media and Public Affairs“ an der New Yorker Columbia University und Herausgeberin diverser Journalismus-Fachbücher, darunter „Global Muckraking“. Zuvor arbeitete sie unter anderem als Korrespondentin der Nachrichtenagentur Reuters in Spanien und war Bürochefin vom Wall Street Journal in Holland und Vietnam. Schiffrin ist zudem Beraterin der Open Society Foundation von George Soros und des auf Rohstoffpolitik spezialisierten Natural Resource Governance Institute.

© Stéphanie Lecocq

Oliver Zihlmann ist Co-Leiter des nationalen Recherche-Desk von Tamedia (u.a. Tages-Anzeiger, SonntagsZeitung, Le Matin Dimanche, Tribune de Genève). Der promovierte Historiker ist Mitglied des International Consortium for Investigative Journalism (ICIJ) und leitete die Schweizer Projektteams zu Swissleaks, Panama Papers und zuletzt Paradise Papers. Zuvor arbeitete er beim Schweizer Fernsehen, als Korrespondent in Berlin und schrieb das politische Sachbuch „Der Fall Borer“.

Der Australier Will Fitzgibbon arbeitet seit 2014 als „senior reporter“ für das ICIJ. Er koordiniert dort als Leiter des „Africa Desks“ die Zusammenarbeit mit ICIJ-Partnern aus Afrika und dem Nahen Osten. Vorher arbeitete er in London für das „Bureau of Investigative Journalism“, seine Arbeiten erschienen unter anderem im Guardian und im Observer. Nach einem Bachelor in Recht in Australien hat er an der „London School of Economics“ ein Masterstudium absolviert.

© Martin Bureau

Fabrice Arfi ist Recherche-Verantwortlicher bei der unabhängigen französischen Onlinezeitung Mediapart. Zuvor war er Reporter beim Lyon Figaro und bei 20 Minutes und schrieb auch für die Nachrichtenagentur AFP, für Le Monde oder für die satirische Wochenzeitung Canard enchaîné. Seine Recherchen für Mediapart – etwa zur Finanzierung von Nicolas Sarkozys Präsidentschaftskampagne 2007 durch Libyen oder zu den nicht deklarierten Schweizer Konten des ehemaligen Ministers Jérôme Cahuzac – haben mächtig Staub aufgewirbelt und sind in mehreren Büchern nachzulesen, die Fabrice Arfi dazu verfasst hat.

Géraldine Viret ist seit 2009 Medienverantwortliche für die Romandie bei Public Eye. Nach dem Lizentiat mit Spezialisierung in vergleichender Literaturwissenschaft absolvierte sie eine Ausbildung in Unternehmenskommunikation. Neben dem Public Eye Magazin schreibt Géraldine Viret auch regelmässig für die Zeitschrift der Stiftung trigon-film, die sich für die Förderung von Filmen aus Entwicklungs- und Schwellenländern einsetzt.

Seit gut fünf Jahren unterstützt Marc Guéniat das Team von Public Eye bei der Recherche. Sein bisher grösstes Projekt war die Recherche zu Dirty Diesel, einer der bislang erfolgreichsten Kampagnen von Public Eye. Er hat mehrere langjährige Projekte rund um afrikanisches Rohöl durchgeführt, darunter "Gunvor im Kongo", das im September 2017 veröffentlicht wurde. Vorher arbeitete er als Journalist bei der Tribune de Genève und schrieb regelmässig auch für die Zeitungen le Monde, la Libération, le Courrier, usw. Er hat einen Abschluss in Wirtschaftsgeschichte.

Der Mediensprecher Oliver Classen ist seit über zehn Jahren Teil des Public Eye Teams. Er ist Co-Autor des Rohstoff-Buchs und koordinierte mehrere Jahre die Public Eye Awards (2000-2015), unsere Gegenveranstaltung zum WEF in Davos. Zuvor arbeitete er als Journalist für verschiedene Zeitungen, darunter die Handelszeitung und der Tagesanzeiger.