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Um den Public Eye Awards grösstmögliche Aufmerksamkeit zu sichern, kombinierten wir provokative Offlineaktionen mit kreativen Onlineelementen.

Wenn auf der anderen Strassenseite 40 Regierungschefs, Ministerpräsidenten und über 1000 CEOs tagten, mussten wir uns etwas einfallen lassen, um Zeitungen und Fernsehen auf die eigenen Anliegen aufmerksam zu machen. In den letzten Jahren war z.B. "Adbusting", die kreative Verschmelzung von "advertisement" (Kurzform "ad" für Werbung) und dem Verb "to bust“ (umgangssprachlich für zerschlagen), das Mittel, mit dem das Public Eye sowohl in internationalen und nationalen Medien als auch im Internet viel Aufmerksamkeit für die Onlineabstimmung generieren konnte.

Onlinekampagne…

Jeder nominierten Firma widmeten wir über mehrere Jahre hierbei eine eigene „Werbung“. Diese verkehrte die kommerziellen Marketingversprechen der Unternehmen ins Gegenteil, erinnert aber in den gestalterischen Grundelementen täuschend an deren Originalwerbungen. Das Public Eye Awards-Team verbreitete dann diese sogenannten „Spoofs“ möglichst weit im Internet.

…mit offline Präsenz in Davos

Vor Ort sorgte das Public Eye on Davos immer wieder mit spektakulären Aktionen für Auflockerung im drögen WEF-Alltag. „Mr. Obama: Regulate Corporations Now!“, forderte zum Beispiel das grosse Banner, welches das Public Eye on Davos 2009 über der Sunnibergbrücke aufgespannt hatte.

Public Eye/Greenpeace

Übergabeaktion

Selbstverständlich waren alle Firmen, die den Public Eye Award gewinnen, an die Preisübergabe in Davos eingeladen. Weil sie diese Einladung aber ausschlugen, kam es ein paar Monate später vor dem Hauptsitz der Firma zu einer zweiten Übergabeaktion, die oft von der lokalen NGO, welche die Firma nominiert hatte, durchgeführt wird. Manchmal, wenn es sich um eine Schweizer Firma handelt, war die EvB auch selber vor Ort. 2014: Übergabe an Gazprom Noch am Tag der Pressekonferenz konnte Gazprom den Preis übergeben werden. Das für den russischen Energiekonzern unangenehme Ereignis wurde in einem kurzen Videoclip sogar öffentlich gemacht.