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Hintergründiges über die Modebranche und die Kleiderproduktion

6. Mai 2002

Zürich, 06.05.2002 - Warum sollte sich die Kleiderbranche mit etwas so Unmodischem wie “Arbeitsbedingungen und Gewerkschaftsrechten” beschäftigen? Aus Einsicht? Die Sportbekleidungsindustrie im WM-Fieber, die Markenfirmen im Frühlingsmoderausch bieten reichlich Gelegenheit, ihre Betriebsethik zu untersuchen. Mit der neuen EvB-Broschüre “Textilkodex” legt die Erklärung von Bern Hintergrundinformationen und Lösungsvorschläge zum Thema vor.

Der Sport beeinflusst die Modebranche stark. Dies zum Beispiel durch die Medien- und Werbepräsenz der Markenfirmen während der Fussball WM (mehr zur FAIR-PAY Kampagne: www.cleanclothes.ch). Umgekehrt kümmern sich dieselben Markenfirmen nicht einmal darum, unter welchen Bedingungen sie ihre Fussbälle produzieren lassen. Ein neuer Bericht beleuchtet jetzt die unhaltbaren Arbeitsbedingungen bei chinesischen Lieferanten von adidas, Puma und anderen.

Das Thema Arbeitsbedingungen sollte aber nicht bloss einer Frühlingsmode dienen oder während der Fussball WM 2002 thematisiert werden. Eine nachhaltige Strategie für die Skandal geschüttelte Textilbranche wurde mit dem Clean Clothes Kodex formuliert. Warum nun alle Textilfirmen dringend einen vollständigen Sozialkodex gemäss dem Vorbild des CC-Kodex brauchen und was unter einer unabhängigen Kontrolle zu verstehen ist, erläutert die neue EvB-Broschüre "Textilkodex -das Schnittmuster für gerecht produzierte Kleider”.

Die Frühlingsmode lockt die Konsumentinnen und Konsumenten in die Geschäfte. Die EvB-Broschüre liefert Ihnen nun die Hintergründe und Konsumtipps zum Thema Kleiderproduktion. Ergreifen Sie diese Gelegenheiten, um über Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu berichten und auf die EvB-Broschüre hinzuweisen.

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