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Klares Ja in Zürich zur Entwicklungshilfe - Die Hilfswerke und die EvB sind erfreut

3. Juni 2002

Zürich, 03.06.2002 - Mit grosser Freude und Erleichterung haben die Arbeitsgemeinschaft Swissaid / Fastenopfer / Brot für alle / Helvetas / Caritas und die Erklärung von Bern das klare Nein zur SVP-Initiative „für vernünftige Entwicklungshilfe“ in Zürich zur Kenntnis genommen. 3 von 4 Stimmenden haben klar Ja gesagt zur Solidarität Zürichs mit den Ärmsten auf dieser Welt. Die Tatsache, dass die Initiative selbst in den SVP-Stadtkreisen klar abgelehnt wurde, zeigt, dass die von Geiz und Eigennutz geprägte Argumentation gegen die Entwicklungshilfe nicht verfing.

Das Resultat zeigt deutlich, dass

  • es die grosse Mehrheit der Stimmenden richtig und wichtig findet, dass sich das reiche Zürich gegenüber den Ärmsten der Welt solidarisch zeigt,
  • die seit über 30 Jahren praktizierte Politik des Stadtrates, regelmässig und konstant Entwicklungsprojekte zu unterstützen, vernünftig und in der Bevölkerung gut abgestützt ist,
  • die Stadtbevölkerung grosses Vertrauen in die Arbeit der Hilfswerke hat, welche die von der Stadt unterstützten Projekte ausführt.

Wir betrachten das Zürcher Abstimmungsresultat deshalb als sehr positives Signal zugunsten der Entwicklungshilfe. Allfällige Gelüste von rechtspopulistischen Kreisen, in anderen Gemeinden oder Kantonen ähnliche Vorstösse zu lancieren, dürften damit erledigt sind.

Im Namen der über zwanzig Hilfswerke und Entwicklungspolitischen Organisationen, die gemeinsam mit VertreterInnen der politischen Parteien die SVP-Initiative bekämpften, möchten wir der Stadtbevölkerung für das geschenkte Vertrauen danken. Ein spezieller Dank geht auch an Willy Küng für seinen Einsatz für die städtische Entwicklungshilfe und gegen die unvernünftige Initiative der SVP.

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