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Blick: Ein schmutziges Geschäft

Schweizer Raffinerien verarbeiten bis zu zwei Drittel des weltweit geförderten Goldes. Doch mit ihrer Verantwortung nehmen sie es nicht so genau. Laut Marc Guéniat von Public Eye gibt es «zwar Vorschriften zur Risikoprüfung. Deren Umsetzung kontrolliert jedoch niemand. Händler und Raffinerien wissen, woher ihr Gold stammt – sie müssen gezwungen werden, diese Information öffentlich zu machen.» - zum Beispiel mit der Konzernverantwortungsinitiative.

Im Kongo tobt seit Jahren ein blutiger Bürgerkrieg. Finanziert wird er unter anderem mit Gold, das in unzähligen Minen im Konfliktgebiet geschürft wird – teils auch von Kindern. Über Dubai gelangt dieses Gold in die Schweiz, wo 2/3 des weltweit geförderten Goldes verarbeitet wird. Verbindliche Regeln zur Überprüfung der Herkunft des Goldes gibt es keine - laut Marc Guéniat von Public Eye können die Händler heute «diese Risiken einfach ignorieren.» 

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Public Eye hat bereits vor einigen Jahren auf die Risiken im Goldhandel aufmerksam gemacht. Lesen Sie hier mehr über die Wege des togolesischen Goldes in die Schweiz.

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