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Ein vehementes Nein zu Ecopop

Es gibt Grenzen des Wachstums, und ja, die globale Umweltzerstörung bedroht aller Menschen Lebensgrundlagen. In vielerlei Hinsicht ist ein Umdenken und alternatives Handeln nötig, doch egoistisch-nationale Abschottung gegen Bevölkerungszuwanderung und das Predigen von Familienplanung in den ärmsten Ländern sind als Antworten unsinnig. Zudem ist eine solche Haltung unserer Meinung nach auch ethisch nicht vertretbar.

Ungerechte Wirtschaftsbeziehungen, welche die Armut grosser Teile der WeltbürgerInnen zur Folge haben, global tätige Firmen, die grundlegende Menschenrechte übergehen, und der verschwenderische Konsum in reichen Ländern, wie gerade auch der Schweiz, gehören zu den Hauptursachen der Umweltgefährdung. Die Bevölkerungsentwicklung wird zudem in erster Linie durch die gesellschaftliche Stellung der Frauen, Bildung, Gesundheit und existenzsichernde Einkommen beeinflusst. Migranten und Migrantinnen als Sündenböcke zu behandeln ist unfair und kurzsichtig. Der Erhalt unserer Lebensgrundlagen – auch in der Schweiz - braucht globale Gerechtigkeit, Solidarität und die Bereitschaft, unseren eigenen ökologischen Fussabdruck zu verändern.

In diesem Sinne rufen wir alle uns nahestehende BürgerInnen dazu auf, sich an der Urne mit einem vehementen Nein gegen die Ecopop-Initiative auszusprechen.

 

Für den Vorstand und das Team

Pierrette Rohrbach, Präsidentin

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