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EvB lanciert Öffentlichkeitskampagne zu Paraquat

Die aktuelle Kampagne der Erklärung von Bern (EvB) gegen Syngentas Pestizid Paraquat wird global getragen. Die Internationale Union der Landwirtschaftsgewerkschaften (IUL), die Trägerin des alternativen Nobelpreises Irene Fernandez aus Malaysia sowie eine Vertreterin der schwedischen Chemieaufsichtsbehörde haben an der heutigen Medienkonferenz betont, dass es für Paraquat keinen Platz mehr in der Landwirtschaft gibt. Zu viele Opfer habe das hoch giftige Produkt des Schweizer Agro-Konzerns bereits gefordert. Um den Druck auf Syngenta zu erhöhen, hat die EvB eine «Öffentliche Verhandlung» einberufen.

Vor 10 Tagen erschien das erste Inserat im MAGAZIN von Tages-Anzeiger, Berner und Basler Zeitung zur «Öffentlichen Verhandlung» im Fall Paraquat. Bis heute haben auf www.paraquat.ch bald 10'000 Personen Syngentas Verhalten verurteilt. «Mit dem Verkauf von Paraquat insbesondere in Ländern, wo das Produkt bekanntlich nicht sachgemäss angewendet wird, handelt der Basler Konzern grob fahrlässig und macht sich mitschuldig an jährlich Zehntausenden von Vergiftungsfällen» kritisiert EvB-Experte François Meienberg.

Angehängt finden Sie die Vorträge von der Pressekonferenz vom 17.10.20006.

Vortrag "Was Paraquat in den Ländern des Südens anrichtet" (PDF, 18.5 KB)

— Statement von Irene Fernandez (Malaysia), Präsidentin des «Pesticide Action Network Asia Pacific» und Trägerin des alternativen Nobelpreises 2005

Vortrag "Die Haltung Schwedens zu Paraquat" (PDF, 16.8 KB)

— Statement von Dr. Kirsti Siirala (Schweden), Expertin der Aufsichtsbehörde für Chemikalien und nationale Verantwortliche für die «Rotterdam Konvention»

Vortrag "Paraquat not only kills weeds, it kills workers" (englisch) (PDF, 17.2 KB)

— Statement von Sue Longley, Koordinatorin Landwirtschaft bei der Internationalen Union der Lebensmittel- und Landwirtschaftsgewerkschaften (IUL) in Genf

Vortrag "Paraquat hat ausgedient: Syngenta muss das Herbizid vom Markt nehmen" (PDF, 18.9 KB)

— Statement von François Meienberg, Leiter Fachbereich Landwirtschaft und Ernährung bei der Erklärung von Bern

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