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Jahresrückblick 2012 Regru Zürich

Dieses Jahr stand einerseits im Zeichen der Rohstoffkampagne und der damit verbundenen Petition „Recht ohne Grenzen“, andererseits im Zeichen der Clean Clothes Campaign (CCC).

Die Regru veranstaltete am 21. Januar im Kino Xenix einen Filmabend, an welchem der Film „Sambia, wer profitiert vom Kupfer“ gezeigt wurde. Zahlreiche BesucherInnen erfuhren, dass Sambia als einer der weltweit grössten Kupferproduzenten gleichzeitig zu den ärmsten Ländern der Welt gehört und den meisten Menschen vor Ort nur Dreck und Armut bleibt. Am 1. Mai-Fest auf dem Kasernenareal wurde mit dem reichlich geschmückten neuen EvB-Zelt für die „Recht ohne Grenzen“-Kampagne geworben. Bei einem Quiz konnten die BesucherInnen das EvB-Buch „Rohstoff - das gefährlichste Geschäft der Schweiz“ gewinnen. Es wurden in drei Tagen erfolgreich 1000 Unterschriften für die Petition gesammelt. Auch am SUFO am 12. Mai in St. Gallen präsentierte die Regru die EvB und warb für „Recht ohne Grenzen“. Neben diesen Aktionen traf sich die Regru zu inhaltlichen Diskussionen des Rohstoffbuches.

 

Die CCC-Kampagne wurde am 19. Mai in den von Infoclick im Zürcher Stall 6 veranstalteten Kleidertausch eingebracht. Dieser hatte zum Ziel, Jugendlichen das Thema Fairness in der Kleiderherstellung näher zu bringen. Die Regru war mit einem Stand vor Ort und  hat die BesucherInnen mit Fashion Guides und einer Projektion sensibilisiert. Am 7. Juli wurden rund um den samstäglichen Flohmarkt auf dem Kanzleiareal in Zürich über 420 Unterschriften für faire Berufskleider gesammelt. Verkleidet mit Armeemützen, Laborkitteln und Zivilschutzjacken schwärmten die Regru-Mitglieder aus, um PassantInnen anzusprechen. Im Herbst wurde eine CCC-Arbeitsgruppe gegründet, welche eine Weihnachtsaktion innerhalb des internationalen CCC-Aktionsmonats organisiert hat. Am Sonntagsverkauf vom 9. Dezember versammelten sich ein duzend Schmutzlis und Engelis sowie zwei Samichläuse, um die PassantInnen neben den H&M- und ZARA-Filialen auf die Missstände in der Textilproduktion in Kambodscha aufmerksam zu machen. Gefordert wurde ein Existenzlohn für die ArbeiterInnen der kambodschanischen Kleiderzulieferer von H&M, ZARA, Levis und GAP. Die 180 gesammelten Unterschriften wurden der internationalen Online-Petition beigesteuert, welche diesen Firmen überreicht wird. Während der Aktion entstand ein Film, in welchem PassantInnen auf die Firmen zugeschnittene Samichlaus-Sprüchlein rezitieren. Als Belohnung gab es einen Lebkuchen in Form eines T-Shirts, auf welchem der Spruch „Faire Weihnachten“ stand.

Die Regionalgruppe hat in diesem Jahr aber auch weitere Aktivitäten organsiert. So veranstaltete sie am 31. März mit Susanne Rudolf (EvB-Team) einen Workshop. Mit verschiedenen kreativen Methoden wurden Ideen zu Standgestaltung, CCC und Mitgliederanwerbung entwickelt. Innerhalb der von Max Havelaar initiierten Fairtrade-Kampagne hat die Regru am 28. April ein Fairtrade-Frühstück veranstaltet. Das in der Nähe der Bahnhofstrasse aufgestellte Fairtrade-Buffet hatte zum Ziel zu zeigen, dass Fairtrade-Produkte auf dem Frühstückstisch einen Platz haben und vorzüglich schmecken.

Neben dem aktiven Kampagnenjahr kam auch das gesellige Zusammensein nicht zu kurz. So trafen sich die Regru-Mitglieder am neu initiierten monatlichen Stammtisch, um sich in einem informellen Rahmen auszutauschen und liessen das Jahr mit einem gemütlichen Weihnachts-Apéro ausklingen.

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