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Neues Factsheet zur Studie «Owning Seeds, Accessing Food»

Auf Druck von Industriestaaten wie der Schweiz werden viele Entwicklungsländer zur Übernahme strenger internationaler Sortenschutzgesetze gedrängt. Die Pionierstudie der Erklärung von Bern und ihren Partnerorganisationen «Owning Seeds, Accessing Food», veröffentlicht im Oktober 2014, zeigte: Sortenschutz-Gesetze gefährden das Menschenrecht auf Nahrung. Jetzt gibt es das Factsheet «Besitz von Saatgut – Zugang zu Nahrung» zur Studie auf Deutsch und auf Französisch.


Entwicklungsländer werden häufig mittels Handelsverträgen zum UPOV-Beitritt gedrängt. Auch die Schweiz hat in ihren bilateralen Freihandelsabkommen wiederholt entsprechende Forderungen formuliert. Zugleich weigert sie sich bislang aber, Menschenrechtsanalysen durchzuführen, die zur Verhinderung von negativen Auswirkungen auf die Ernährungslage in Partnerländern notwendig wären. Deshalb hat die EvB zusammen mit internationalen NGOs und lokalen ForscherInnen detailliert analysiert, wie sich UPOV-Restriktionen auf informelle Saatgutsysteme und auf das Recht auf Nahrung marginalisierter Bevölkerungsgruppen auswirken würde: Das Resultat dieser Studie wurde im Oktober 2014 als NGO-Report «Owning Seeds, Accessing Food» veröffentlicht.

Das nun veröffentlichte Factsheet «Besitz von Saatgut – Zugang zu Nahrung» fasst folgende Punkte der Studie zusammen:

  • Menschenrechtliche Analyse des Sortenschutzes – weshalb?
  • Methodisches Vorgehen
  • Ergebnisse der Analyse
  • Handlungsbedarf und Empfehlungen


Die Studie steht auf Englisch und Spanisch zur Verfügung.
Das Factsheet gibt es auf Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch.

Weitere Informationen auf «Wie Saatgutgesetze Menschenrechte aushebeln» und auf «Handel und Menschenrechte».

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