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Protest gegen die Reis-Patente von Syngenta

26.04.2005 - Anlässlich der heutigen Generalversammlung von Syngenta protestierten Swissaid, Greenpeace und die Erklärung von Bern mit einer Aktion vor dem Eingang und direkten Interventionen in der Aktionärsversammlung gegen Patente des Agrokonzerns, mit denen er versucht, wichtige Eigenschaften von Reis und anderen Nutzpflanzen für sich zu monopolisieren.

Leidtragende dieser breiten Patentansprüche sind Bauern und Bäuerinnen, sowie Forschung und Pflanzenzüchtung. Die drei Organisationen fordern Syngenta auf, diese Patente zurückzuziehen.

Syngenta hält an aber trotz der Kritik an seinen «Megagenom-Patenten» fest. Dies teilte Syngenta diese Woche umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen an einem Treffen in Basel mit. Wie eine Recherche der Organisation «Kein Patent auf Leben!» aus München zeigt, hat der Konzern weltweit 15 Patente angemeldet, in denen einige tausend Gensequenzen von Reis und anderen Nutzpflanzen beansprucht werden. Die Erklärung von Bern, Greenpeace, SWISSAID und «Kein Patent auf Leben» fordern von Syngenta den Rückzug dieser Patente.

Angehängt finden Sie eine Liste mit allen von Syngenta beantragten Patenten auf Gensequenzen von Reis und anderen Nutzpflanzen, sowie der vor der GV verteilte Flyer und ein Hintergrundbericht zu Syngentas Patentstrategie.

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