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Public Eye 2003: Programm, Reden und Panel Discussions

Hier finden sie das Programm, alle Reden und Zusammenfassungen aller Panelgespräche des Public Eyes 2003.

Programm 2003 (PDF, 165 KB)

Zusammenfassung des Panels zu Corporate Accountability (PDF, 13.4 KB)

— Die Rechenschaftspflicht von Konzernen
Weil Konzerne global tätig sind, braucht es auch rechtlich bindende Regelungen auf internationaler Ebene. Nur auf diese Weise kann der negativen Praxis von Wirtschaftsunternehmen Einhalt geboten werden. In der Diskussion soll es zum einen um bestehende Regulierungsansätze gehen. Zum anderen sollen notwendige Massnahmen seitens der Regierungen erörtert werden, die sicherstellen, dass sozial und ökologisch verantwortliches Verhalten der Konzerne zur Norm wird.

Zusammenfassung des Panels zu Corporate Colonialism (PDF, 11.8 KB)

— Die Baku-Tbilisi-Ceyhan Ölpipeline
Die geplante Ölpipeline durch Aserbaidschan, Georgien und die Türkei wird von BP betrieben werden. Das Projekt ist mit ökologischen Risiken behaftet und könnte sich zudem konflikt- und korruptionsfördernd auswirken, sowie Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung zerstören. Die Betroffenen wurden nicht adäquat konsultiert und nur schlecht über das Vorhaben informiert. Lokale AktivistInnen und internationale NGOs werden diese Probleme und die fehlenden „vertrauensbildenden“ Massnahmen von BP diskutieren.

Zusammenfassung des Panels zu Corporate PR-Strategies (PDF, 13.8 KB)

— Die PR-Strategien von Konzernen
Der Widerstand gegen das neoliberale Projekt der Konzerne und den einseitig wirtschaftlichen Globalisierungsprozess wächst. Um von ihren oftmals zweifelhaften Leistungen auf sozialem und ökologischem Gebiet abzulenken, leisten sich die Multis teure Imagekampagnen und betreiben sog. „Greenwashing“. So werben z.B. Ölkonzerne mit ihrem (vermeintlichen) ökologischen Bewusstsein und vernebeln auf diese Weise ihre Mitverantwortung für die Klimaerwärmung. Eine willkommene PR-Plattform bietet auch das WEF seinen Mitgliedern. Unter dem WEF-Motto „Committed to improving the state of the world“ (verpflichtet, den Zustand der Welt zu verbessern) können sie sich als besorgte Unternehmen und Problemlöser präsentieren.

Zusammenfassung des Panels Impacts of Globalization on Switzerland (PDF, 11.9 KB)

— Auswirkungen der Globalisierung in der Schweiz:
Ausverkauf des Service Public? (auf Deutsch)
Im Rahmen der Welthandelsorganisation sind auf internationaler Ebene Bestrebungen im Gange, immer weitere Dienstleistungsbereiche für private Anbieter zu öffnen. Dadurch wird die staatliche Grundversorgung (Service public), z.B. im Bereich Gesundheit oder Bildung, unter Druck gesetzt. Vormals staatliche Unternehmen werden (teil-)privatisiert und dem Gesetz der Profitmaximierung unterworfen. In der Schweiz gefährdet der Abbau nicht rentabler Poststellen die Versorgung, insbesondere in abgelegenen Bergregionen.

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