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Südostschweiz: Die weniger süsse Seite der Schokolade

China hat die süsse Versuchung erst gerade entdeckt, aber selbst unabhängig davon steigt die Kakao-Nachfrage stetig. Zugleich sinken aber Qualität und Quantität dieses zumeist aus Westafrika stammenden Agrarrohstoffs. Was das mit der Situation der dortigen Kakaoanbauenden Familien zu tun hat, erklärt die EvB-Expertin Andrea Hüsser der „Südostschweiz“.

Kakao ist der wichtigste Rohstoff für Schokolade. Um die Anbaubedingungen der Kakaofrüchte ist es noch immer nicht besonders gut bestellt - trotz Anstrengungen der Schoggi-Hersteller.

von Andreas Lorenz-Meyer

Die Schweizer essen gerne und viel Schokolade. Knapp zwölf Kilogramm verzehrten sie 2014 imSchnitt. Damit gehören sie zur Weltspitze. Zum Vergleich: Die Chinesen kommen auf nur 100 Gramm pro Kopf. Ganz vorn in der Gunst der Schweizer steht immer noch die süsse Milchschokolade. Auf sie entfallen 70 Prozent des Konsums. Der Anteil dunkler Schokolade, die mehr Kakaomasse enthält und im Geschmack herber ist, stieg in den letzten Jahren aber auch. Sie macht 25 Prozent des Konsums aus.

Die Lage der Bauern

Doch wie steht es um die Bedingungen beim Anbau des Kakaos, der in der Schokolade steckt? Im Frühjahr veröffentlichten Organisationen wie Oxfam und Erklärung von Bern das 3. Kakao-Barometer. Es beschreibt die Situation der geschätzt fünf Millionen Kleinbauern.

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