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Das WTO-Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte an geistigem Eigentum (TRIPS-Abkommen) regelt den internationalen Umgang mit beinahe allen möglichen Instrumenten zum Schutz von geistigem Eigentum (z.B. Urheberrechte, Marken, geografische Angaben und Patente).

Es waren die Industrieländer unterstützt von der Lobby der Pharma- und Agrochemiekonzerne, die sich gegen den Willen der Mehrzahl der Entwicklungsländer im Rahmen der GATT Uruguay Runde für die Globalisierung des Immaterialgüterrechts stark machten. Die Länder des Südens akzeptierten letztendlich die Forderungen der Industrienationen, weil sie sich im Rahmen des Gesamtpakets Vorteile im Agrar- und Textilsektor erhofften. Hoffnungen, die bis heute zum grössten Teil nicht erfüllt worden sind.

TRIPS-Positionspapier (PDF, 52 KB)

— Schweizer Koordination gerechter Welthandel, Autoren: Julien Reinhard und Bernhard Herold, Erklärung von Bern(EvB)

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