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Was wir tun

Public Eye beobachtet die Aktivitäten der Bank und der Schweiz intensiv, um sicherzustellen, dass neue Initiativen auch wirklich umgesetzt werden.

Dokumentation

Mit der im September 2012 erschienenen Dokumentation nahm Public Eye die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) genau unter die Lupe.

Teilnahme an Jahreskonferenzen

Public Eye nahm an den AfDB-Jahreskonferenzen teil, die 2011 in Lissabon, Portugal und 2012 in Arusha, Tansania stattfanden. Sie unterstützte die NGO-Koalition zur Afrikanischen Entwicklungsbank dabei, sich bei den Exekutivdirektoren für die Umsetzung der oben genannten Forderungen einzusetzen.

Kommentare zu Richtlinien

Public Eye sendet jeweils ihre Kommentare an die AfDB und die Schweizer Vertretung, wenn Richtlinien zu verschiedenen Bereichen überarbeitet oder neu definiert werden.

Nachfolgend zwei Beispiele dazu – für mehr Informationen können Sie direkt mit uns Kontakt aufnehmen (Mail an birgit[a]zimmerle.net).

Integrated Safeguard Systems

Gemeinsam mit der NGO-Koalition zur AfDB nutzte Public Eye beispielsweise von Mai bis August 2012 die Möglichkeit, ihre Kommentare zum Entwurf der Integrated Safeguard Systems einzubringen:

Energy Policy

Im November 2011 und September 2012 hatte die Zivilgesellschaft die Gelegenheit Kommentare zum ersten und zweiten Entwurf der Energy Policy einzureichen, welche in einem Fünfjahresplan die Unterstützung der AfDB an private und öffentliche Akteure in Afrikas Energiesektor definiert.

Während der erste Entwurf noch vielversprechend von einer strategischen Neuausrichtung der Energieproduktion durch verstärkte Förderung erneuerbare Energien sprach, entspricht die Endfassung nicht den Anliegen der Organisation Public Eye. So ist die Energieversorgung sehr stark auf die Grossindustrie ausgerichtet und die AfDB plant, trotz Klimakatastrophe verstärkt Kredite für den Ausbau und Neubau klimaschädlicher Kohleverstromung und Kohleminen sowie Erdölproduktion und Grossstaudämme zu vergeben. Es fehlen klare Zielsetzungen und Vorgaben, wie eine umweltfreundliche Stromproduktion erzielt werden kann. Auch ist die Energie-Strategie von grossen Inkohärenzen gekennzeichnet: während die Gasförderung ebenso wie Atomkraftwerke nicht unterstützt werden sollen, vergibt die AfDB für den Bau von Gasleitungen oder Stromleitungen aus Atomkraftwerken potentiell Kredite.

Lesen Sie die Kommentare, die Public Eye gemeinsam mit der NGO-Koalition zur AfDB erarbeitete: