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Public Eye fordert die Schweizer Politik und die Schweizer Pharmabranche auf:

  • Staaten das Recht zuzugestehen, den in geltenden internationalen Abkommen verankerten Spielraum („Flexibilitäten“) vollumfänglich zu nutzen, sodass das Recht auf Gesundheit Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen hat und der Zugang aller zu Medikamenten gefördert wird.
  • Darauf zu verzichten, Entwicklungsländer über bilaterale Freihandelsabkommen oder andere plurilaterale Verträge zu verpflichten, den Schutz geistigen Eigentums zu verschärfen und dabei über die Verpflichtungen des TRIPS-Abkommens hinauszugehen (keine TRIPS+-Bestimmungen).
  • Aktiv alternative Mechanismen zur Koordination und Finanzierung von F&E zu unterstützen, namentlich F&E für Krankheiten in Ländern des Südens, und so die Forschungskosten vom Endpreis der Medikamente zu trennen. Dies soll dazu führen, dass Medikamente ohne Herstellungs- und Verkaufsmonopole direkt als erschwingliches öffentliches Gut verfügbar sind.