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Schweizer Rohstoffhändler in Nigeria

Dunkle Geschäfte und dreckige Gewinne im Land des Schwarzen Goldes (2013)

Durch riesige Ölexporte weit unter Marktpreis und systematischen Subventionsbetrug beim Import raffinierter Erdölprodukte entgehen Nigeria jährlich Milliardenbeträge. Dank undurchsichtiger Joint Ventures mit dem staatlichen Ölkonzern profitieren wohl auch die marktdominanten Schweizer Rohstoffhandelsriesen Trafigura und Vitol von Korruption und Misswirtschaft. Aber auch Mercuria und nigerianische Händler mit Genfer Tochtergesellschaften scheinen abzusahnen. Das zeigt ein brisanter Report von Public Eye (ehemals Erklärung von Bern), der mehr Firmentransparenz nach dem brandneuen britischen Vorbild fordert.

"Dunkle Geschäfte und dreckige Gewinne: Schweizer Rohstoffhändler in Nigeria“ - 2013

Der Fall Nigeria zeigt exemplarisch den immensen Einfluss, den die Geschäftspraktiken von Schweizer Rohstoffhändlern auf ein Entwicklungsland haben können. Parlament und Bundesrat müssen deshalb sicherstellen, dass hiesige Firmen nicht Teil von Missständen sind.

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