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Public Eye (ehem. Erklärung von Bern) Kampagnenvideo zum Thema Berufsbekleidung (2012)

Bei der Beschaffung von Gütern muss die öffentliche Hand eine Vorbildfunktion einnehmen: Bund, Kantone und Gemeinden stehen daher in der Pflicht, ihre Beschaffung sozial und ökologisch nachhaltig zu gestalten und weder aktiv noch passiv Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen in der Produktion der Beschaffungsgüter zuzulassen. Ausserdem schafft die Nachfrage der öffentlichen Hand eine Grundlage, damit sich sozial und ökologisch nachhaltige Unternehmen auf dem Markt positionieren und etablieren können.

  • Zur öffentlichen Beschaffung zählen alle Aufträge der öffentlichen Hand, von Bauvorhaben über Sachgüterbeschaffungen wie z.B. Computer, Büromöbel oder Verbrauchsmaterialien, bis hin zu Dienstleistungen wie z.B. Verkehr oder Datenverarbeitung.
  • Die Schweiz gibt für öffentliche Beschaffung jährlich etwa 40 Milliarden Schweizer Franken aus. Rund 20% der Ausgaben entfallen dabei auf den Bund, 40% auf Kantone und 40% auf Gemeinden.
  • 2013 hat der Bund Textilien und Bekleidung im Wert von mehr als 68 Millionen CHF eingekauft und gehört damit zu einem der wichtigsten Kunden auf dem Berufsbekleidungsmarkt.

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