Navigationspfad

Schokolade wird in der Schweiz mit knapp 12 Kilogramm pro Kopf und Jahr nicht nur weltweit am ausgiebigsten konsumiert, sondern ist auch eines der bekanntesten und beliebtesten Schweizer Exportprodukte. Die Schweiz gibt viel auf ihre „Schoggi“, doch Kakao, deren wichtigster Bestandteil, wird häufig unter Bedingungen produziert, die vom Schweizer Bekenntnis zu den Menschenrechten und von der humanitären Tradition weit entfernt sind.

  • Weltweit bauen rund 5,5 Millionen Kleinbäuerinnen und -bauern Kakao an.
  • 70% des weltweit gehandelten Kakaos kommt aus Westafrika.
  • Der seit Herbst 2016 sinkende Kakaopreis hat die bereits prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen der kakaoanbauenden Familien weiter verschärft. In der Elfenbeinküste fiel der Preis binnen eines halben Jahres um bis zu 35 Prozent. Damit sind Bäuerinnen und Bauern nicht nur weiter denn je von einem existenzsichernden Einkommen entfernt, sondern machen mit ihren Kakaofarmen sogar herbe Verluste. Dies zeigt der Kakaobarometer 2018 
  • Ca. 2 Millionen Kinder arbeiten unter missbräuchlichen Bedingungen auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste und Ghana.
  • Sechs grosse Schokolademarken (Mondelez, Mars, Nestlé, Ferrero, Hershey’s und Lindt & Sprüngli) beherrschen 40% des Weltmarkts.
  • Barry Callebaut und Cargill beherrschen 70-80 Prozent des Kuvertüren-Marktes.

Aktuell: bestellen Sie jetzt unseren neuen Flyer

MEILENSTEINE

Seite 2 von 3