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Die Schweiz ist mit ihrer starken pharmazeutischen und chemischen Industrie, mit Syngenta als dem drittgrössten Saatgutproduzenten sowie aufgrund der vielen Forschungseinrichtungen eine wichtige Nutzerin genetischer Ressourcen.

Sie steht somit auch in einer besonderen Verantwortung, die notwendigen Massnahmen für eine gerechte Aufteilung des Nutzens national umzusetzen.

Die Schweiz hat bei Verhandlungen im Rahmen der Biodiversitätskonvention (CBD) und der FAO eine wichtige Rolle gespielt. Sie hat sowohl die CBD als auch den Internationalen Saatgut-Vertrag ratifiziert. Das Nagoya-Protokoll, mit dem die gerechte Aufteilung des Nutzens genetischer Ressourcen durchgesetzt werden soll, wurde von der Schweiz am 11. Mai 2011 unterzeichnet. Die Ratifikation des Protokolls ist in Vorbereitung.