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Es ist für KonsumentInnen kaum möglich, den Überblick über die Wertschöpfungskette unserer Nahrungsmittel zu bewahren. Ganz machtlos sind Sie trotzdem nicht.

Als Public Eye 2010 die Schweizer Detailhändler fragte, ob sie wüssten, von welchem Lebensmittelkonzern das Saatgut für die Früchte und Gemüse in ihrem Sortiment stammt, haben alle unisono verneint. Wenn jedoch nicht einmal die Supermärkte über die Herkunft der Nahrungsmittel informiert sind, wie sollen es die KonsumentInnen sein? Es braucht deshalb zuerst einmal mehr Transparenz.

  • Fragen Sie deshalb das Personal immer wieder nach Herkunft und dem sozialen und ökologischen Hintergrund der Produkte
  • Wenden Sie sich mit Briefen und Mails an das Management und deponieren Sie Anfragen in Meinungsbriefkästen,  um mehr Transparenz zu fordern

Zudem können Sie versuchen den mächtigen Nahrungsmittelkonzerne „aus dem Weg zu gehen“, indem Sie

  • auf lokalen Märkten und beim Direktvermarkter saisonal und regional einkaufen;
  • Fairtrade- und Bioprodukte bevorzugen;
  • und grundsätzlich auf Marken grosser Unternehmen verzichten.

Was für einzelne KonsumentInnen gilt, gilt selbstverständlich auch für die Einkäufer von Verwaltungen und Privatfirmen.