Die Schweiz – ein Paradies für Wirtschaftskriminelle

Public Eye Magazin Nr. 31, September 2021

3600 Milliarden US-Dollar pro Jahr. So unglaublich viel Geld verliert der ehrliche Teil der Weltbevölkerung durch Korruption und Geldwäscherei. Vor allem die Menschen und Länder im Globalen Süden leiden darunter. Daran ist die Schweiz nicht unschuldig: Immer wieder landen Milliardenbeiträge auf Schweizer Konten. Anstatt den Kampf gegen die Korruption voranzutreiben, stellt sich die offizielle Schweiz jedoch gegen eine Regulierung oder handelt erst auf internationalen Druck, während sich die Skandale häufen und zum Reputationsrisiko werden.

Weiter in diesem Magazin:

  •  Im«Handbuch Korruption Made in Switzerland» geben wir Tipps, wie man illegale Gelder in der Schweiz weisswaschen kann und wer gerne dabei behilflich ist. Manchmal hilft nur noch die Zuflucht zur Satire, um die Realität schonungslos darzustellen.
  • In unserem grossen Korruptions-Quiz können Sie sich in die Haut eines Rohstoffhändlers oder einer Diktatorentochter versetzen, um alle Schlupflöcher kennenzulernen, welche die Schweiz in Sachen Korruption und Geldwäscherei zu bieten hat. Viel Vergnügen!
  • Im exklusiven Interview nimmt der Genfer Staatsanwalt Yves Bertossa kein Blatt vor den Mund.   Er spricht offen über die Defizite der Schweiz in der Bekämpfung von Korruption und Geldwäscherei.
  • Die tunesische Richterin Fadhila Gargouri kämpft in ihrer Heimat seit 30 Jahren gegen die Korruption. «Man muss an das Gute glauben und dranbleiben», sagt sie im Porträt.