Ein aussergewöhnliches Jahr

Entdecken Sie, was wir 2016 alles erreichen konnten und was unsere nächsten Ziele sind.

Jahresbericht Public Eye

Hauptartikel

Mit Patenten für Braugerste, Brauverfahren und Bier an Carlsberg und Heineken unterläuft das Europäische Patentamt zum wiederholten Mal europäisches Recht. Wir fordern in einem offenen Brief von Bundesrätin Sommaruga, sich für eine Praxisänderung einzusetzen. 

In den Medien

 — Novartis hat in Polen einen Impfstoff an Obdachlosen getestet, die glaubten, eine Grippeimpfung zu erhalten. Nun hat ein Opfer Klage eingereicht. Der Beobachter berichtet über den Fall. 

 — Am 1. Dezember 2016 erreichte Public Eye ein „Gesuch um Erlass einer vorsorglichen Massnahme mit Antrag auf superprovisorische Anordnung“ vom Regionalgericht Bern-Mittelland. Eingereicht hatte es der Basler Anwalt Benedikt Suter anscheinend im Auftrag einer jener Testpersonen, die für den Report über die ethischen Probleme bei klinischen Versuchen von Schweizer Firmen in Ägypten ihre bewegende 

 — Frankreich hat am 22. Februar eine Sorgfaltsprüfungspflicht für multinationale Konzerne verabschiedet und setzt damit den Kern der Uno-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte um. Die Verabschiedung dieses «devoir de vigilance», also der Sorgfaltsprüfungspflicht, ist vorbildlich. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert die Einführung eines analogen Mechanismus in der Schweiz. 

 — Der vom Bundesrat veröffentlichte Vorschlag zum revidierten Beschaffungsrecht geht in Sachen nachhaltige Beschaffung zu wenig weit. Obwohl nachhaltige Entwicklung für Bund und Kantone keine 

 — Offener Brief an die Wettbewerbsbehörde der EU zur geplanten Übernahme von Syngenta durch die chinesische ChemChina und weiteren geplanten Fusionen in der Agrarindustrie. 

 — Ein heute publizierter Report bringt miserable Arbeitsbedingungen in Myanmars Textilindustrie ans Licht, die auch für grosse europäische Markenfirmen wie C&A und H&M produziert. Der von der 

 — Der Bundesrat empfiehlt die Konzernverantwortungs-Initiative zur Ablehnung. Damit verpasst er die Gelegenheit, die grossen Herausforderungen im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte ernsthaft 

 — Nach Ghana kündigten nun auch Nigeria, Benin, die Elfenbeinküste und Togo an, den zulässigen Schwefel-Höchstwert für importierten Diesel auf 50 ppm (parts per million/Millionstel) zu senken. 

 — Der Bundesrat will den Rohstoffhandel nicht transparenter machen und nimmt ihn von den heute im Rahmen der Aktienrechtsrevision verabschiedeten Bestimmungen zu Zahlungen an Regierungen aus. Damit 

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