Syngentas Giftgeschäfte in Brasilien

Public Eye – Magazin Nr. 17, April 2019

Mehrere Monate hat Public Eye zu einem höchst lukrativen Giftgeschäft recherchiert: «hochgefährliche Pestizide». Auf der Grundlager exklusiver Daten zeigt unsere Recherche dass die giftigsten Pestizide in Entwicklungs- und Schwellenländern massiv eingesetzt werden, obwohl der grosse Teil davon in der Schweiz und der EU verboten sind.

Auch die Rolle des Basler Konzerns Syngenta nehmen wir unter die Lupe: gemäss unseren Schätzungen hat Syngenta mit hochgefährlichen Pestiziden 2017 fast 4 Milliarden Dollar Umsatz gemacht. In Brasilien sind Millionen von Menschen einem gefährlichen Pestizidcocktail ausgesetzt, dessen Langzeitfolgen explosiv sein könnten.

In der Region Mato Grosso in Brasilien werden weltweit am meisten Pestizide ausgebracht. Um die Folgen für die Bevölkerung zu verstehen, haben wir vor Ort mit den Eltern kranker Kinder gesprochen, mit Bauern und Expertinnen. Folgen Sie uns auf unserer Reise durch die Felder voller Monokulturen von Soja, Mais und Baumwolle.

Inhalt :

  • Reportage „Leben zwischen Monokulturen“
  • In Zahlen : Der globale Pestizidmarkt
  • Hintergrund: Syngentas giftiges Milliardengeschäft
  • Fallstudie Atrazin: hier verboten, dort vermarktet
  • Gesundheitsfolgen: Vier Fälle aus Brasilien


Lesen Sie auch: