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Geschichte

Basierend auf dem Manifest „Erklärung von Bern“ von 1968 ist Public Eye heute ein erfolgreicher Verein mit 25‘000 Mitgliedern.

Public Eye ist 1968 als „Erklärung von Bern“ entstanden und basiert auf dem gleichnamigen Manifest über «die Schweiz und die Entwicklungsländer», das von reformierten Kreisen formuliert wurde. Die 1000 Erstunterzeichnenden verpflichteten sich darin unter anderem, fortan 3 Prozent ihres Einkommens für die Entwicklungszusammenarbeit zu spenden und unterstrichen damit die politische Forderung des Manifests an den Bundesrat. 1971 konstituierte sich aus der Bewegung ein Verein, der heute 25‘000 Mitglieder zählt.

Seit ihrer Gründung handelte die Nichtregierungs-Organisation nach dem Grundsatz: „Es geht nicht so sehr darum, mehr zu geben, sondern weniger zu nehmen“. Mit dem Direktimport von Kaffee aus Tansania („Ujamaa“) und über 250‘000 verkauften „Jute statt Plastik“-Taschen etablierte sich die Organisation in den 70er Jahren. In den 80er und 90er Jahren engagierte sich der Verein stark für Rückgabe der Marcos-Gelder und einen sauberen Finanzplatz. Die Kampagne zu „medi-minus“ und das entsprechende Buch, das sich 50‘000 Mal verkaufte, brachten Licht in die Pharmabranche und die mangelnde Wirksamkeit von Medikamenten. Der Kampf gegen zerstörerische Mammutprojekte - wie der Drei-Schluchten-Damm in China oder der Ilisu-Staudamm in der Türkei - war Arbeitsschwerpunkt um die Jahrtausendwende.

Anlässlich ihres 50-Jahre-Jubiläums verleiht Public Eye 2018 den Investigation Award - ein Recherchestipendium für ein oder maximal zwei Rechercheprojekte, die in jenen Ländern ansetzen, wo die Rechte von Menschen durch verantwortungslose Konzerne verletzt werden.

Zu den wichtigsten Erfolgen der letzten Jahre gehören:

Zahlreiche Organisationen und Netzwerke wurden von Public Eye in den letzten 50 Jahren mitgegründet und initiiert:

National:

International:

 

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