Wir bestechen Ueli Maurer mit 20 Millionen

Wirtschaftskriminelle aus aller Welt können sich in der Schweiz hinter anonymen Briefkastenfirmen verstecken. Leidtragend sind vor allem Menschen und Länder aus dem Globalen Süden, die durch Korruption und Geldwäscherei Milliarden verlieren. Der Bundesrat weigert sich, dem einen Riegel vorzuschieben. «Kä Luscht», sagt Bundesrat Ueli Maurer.
Um Ueli Maurer zu zeigen, wie viele Leute «kä Luscht» auf Korruption und Geldwäscherei haben, wollen wir ihm einen Koffer voller Falschgeld als Bestechung schicken. Machen Sie mit?

Für jede Unterschrift legen wir eine zusätzliche Tausendernote in den Koffer.

Wenn 20 Millionen zusammenkommen, übergeben wir Ueli Maurer den Koffer.

Vielen Dank! Im Koffer sind jetzt bereits CHF

17785000

Hintergrund

3600 Milliarden US-Dollar. So unglaublich viel Geld verliert der ehrliche Teil der Weltbevölkerung jedes Jahr durch Korruption und Geldwäscherei. Vor allem Menschen und Länder im Globalen Süden leiden darunter. Die Schweiz ist nicht unschuldig daran: Immer wieder landen Milliardenbeträge auf Schweizer Konten.

Um nicht länger ein Paradies für Geldwäscherei und Korruption zu sein, muss die Schweiz dringend Massnahmen ergreifen:

Weitere Informationen

  • 1. Die Schweiz muss ein öffentliches Register der wirtschaftlich Berechtigten von Unternehmen einführen.

    Damit könnten die Personen, die sich hinter Briefkastenfirmen und anderen Unternehmenskonstrukten verstecken, identifiziert und so Geldwäscherei und Korruption bekämpft werden.

    Die Offenlegung der Personen, die hinter solchen Konstrukten stehen, ist eine der wirksamsten Massnahmen gegen Wirtschaftskriminalität. Über 100 Länder haben sich bereits verpflichtet, diese Informationen öffentlich zugänglich zu machen. Die Schweiz steht aber weiterhin abseits.

  • 2. Es braucht Sorgfaltspflichten für Berater*innen von Briefkastenfirmen.

    Die Enthüllungen durch die Panama Papers im Jahr 2016 haben die fragwürdige Rolle von Schweizer Anwält*innen und Treuhänder*innen aufgedeckt, die in grossem Stil an der Gründung und Verwaltung von Briefkastenfirmen und Trusts beteiligt sind. Solche Konstrukte dienen oft der Verschleierung illegaler oder unrechtmässiger Machenschaften. Um dies zu stoppen, muss die Schweiz ihr Geldwäschereigesetz ausweiten, insbesondere auf Beratungstätigkeiten bei der Gründung und Verwaltung von Unternehmen.

    Diese Sorgfaltspflichten sind eigentlich internationaler Standard – dennoch hat das Parlament bei der letzten Revision des Geldwäschereigesetzes dem Druck der Anwaltslobby nachgegeben und Massnahmen zur effektiveren Bekämpfung von Geldwäscherei abgelehnt.

    Bundesrat Ueli Maurer muss endlich griffige Gesetzesvorlagen ausarbeiten, damit die Schweiz nicht länger ein Hort für Wirtschaftskriminalität ist.