Nein zum Malaysia-Abkommen!
Das neue Freihandelsabkommen mit Malaysia soll Palmöl billiger in die Schweiz bringen, obwohl nicht verhindert werden kann, dass dieses aus Zwangsarbeit oder Regenwaldabholzung stammt. Public Eye kämpft für eine Handelspolitik, die Menschenrechte und Umwelt glaubwürdig stärkt, statt Arbeiter*innen-Rechte und Tropenwälder auf Spiel zu setzen. Darum lehnen wir das Freihandelsabkommen mit Malaysia ab.
Engagieren Sie sich mit Public Eye für das Referendum! Wir brauchen 50'000 Unterschriften bis Ende September : Jetzt Unterschriftenbogen herunterladen und unterschreiben!
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Markus Mauthe/Greenpeace
Warum wir das Malaysia-Abkommen ablehnen:
- Gegen Palmöl aus Zwangsarbeit
Im malaysischen Palmölsektor ist Zwangsarbeit bis heute verbreitet. Das Abkommen fördert den Handel mit Palmöl, obwohl die Schweiz nicht verhindern kann, dass dieses aus Zwangsarbeit stammt. - Gegen weitere Regenwaldabholzung
Palmöl ist auch ein Hauptgrund für die fortschreitende Abholzung des malaysischen Regenwalds, der für Tier- und Pflanzenarten, lokale Gemeinschaften und das Klima unverzichtbar ist. Die Zollerleichterungen bringen den Regenwald weiter unter Druck. Schon heute ist Malaysia einer der wichtigsten Palmöllieferanten der Schweiz. - Damit Kleinbäuerinnen und -bauern freien Zugang zu Saatgut behalten
Mit dem Abkommen soll Malaysia den freien Nachbau und Tausch von Saatgut einschränken. Bäuerinnen und Bauern vor Ort protestieren dagegen, denn sie müssten ihr Saatgut künftig zunehmend bei Grosskonzernen wie Syngenta kaufen. - Gegen den eingeschränkten Zugang zu Medikamenten
Die Schweiz verpflichtet Malaysia zum übermässig starken Schutz der geistigen Eigentumsrechte im Interesse der Pharmaindustrie. Dies kann den Zugang der Bevölkerung zu bezahlbaren Medikamenten erschweren.