Stopp Chiquita: Die Kampagne
Der multinationale Konzern, der in der Schweiz sitzt, hat die Macht und die Pflicht, die Situation sofort zu verbessern!
Wie ist die Situation vor Ort?
Auf Chiquita-Zulieferplantagen in Guatemala arbeiten Menschen bis zu zwölf Stunden täglich – für Löhne unter dem gesetzlichen Mindestlohn und ohne Schutz vor Pestiziden, die Flugzeuge über ihren Köpfen versprühen. Wer sich gegen diese Zustände wehrt, riskiert die Kündigung. Das zeigt unsere Recherche.
Chiquita hat seinen Sitz in der Schweiz und die Marktmacht, die Situation sofort zu verbessern. Wir wollen, dass Schweizer Konzerne ihre Verantwortung wahrnehmen und fordern: gesetzlichen Mindestlohn für alle Arbeiter*innen auf den Plantagenarbeiter*innen, Schutz vor Pestiziden und Respektierung der Gewerkschaftsfreiheit!
Wie können wir gemeinsam etwas verbessern?
Um maximalen Druck auf Chiquita auszuüben, organisieren wir ab Dienstag, dem 21. April, eine Demonstration vor dem – virtuellen – Hauptsitz des multinationalen Konzerns unter folgender URL: stopp-chiquita.ch.
Um das Problem bekannt zu machen und Tausende von Menschen in der Schweiz zum virtuellen Protest aufzurufen, möchten wir folgende Botschaften vermitteln:
- In Guatemala arbeiten Plantagenarbeiter*innen bis zu zwölf Stunden am Tag unter sehr schwierigen Bedingungen für Löhne, die oft unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Chiquita muss zumindest sicherstellen, dass die Löhne der Subunternehmer den gesetzlichen Mindestlohn erreichen!
- In der Bananenproduktion ist die Verteilung der Gewinne extrem ungleich. Nur 7% des Gewinns aus einer Banane gehen an die Arbeiter*innen, während 47% in die Taschen von Chiquita fließen.
- Die Arbeiter*innen sind regelmässig gesundheitsschädlichen Pestiziden ausgesetzt, die aus der Luft versprüht werden, ohne angemessenen Schutz. Die Chemikalien fallen direkt auf die Arbeiter herab, auf ihre Haut, ihre Kleidung und ihre Lebensmittel. Wir fordern ein sofortiges Verbot von Pestizid-Sprühflügen während der Arbeitszeit!
- Chiquita hat eine lange Geschichte gewerkschaftsfeindlicher Unterdrückung, und dies dauert in Guatemala bis heute an. Wer an Gewerkschaftssitzungen teilnimmt, riskiert die Kündigung und hat kaum Aussicht auf eine neue Anstellung in der Branche. Wir fordern die Respektierung der Gewerkschaftsfreiheit. Niemand darf entlassen oder diskriminiert werden, weil er sich gewerkschaftlich organisiert!
Was du tun kannst
Die Visuals unserer Kampagne zeigen Miss Chiquita als das, was sie wirklich ist: das wenig verführerische Symbol eines Konzern, das sich auf Kosten derjenigen bereichert, die es schamlos ausbeutet.
Bitte teile dieses Bild in all deinen Netzwerken (auch per E-Mail!) – entweder mit den vorgeschlagenen Texten oder indem du die Forderungen der Demonstration liest und deinen Protest in deinen Worten formulierst.
Ausserdem haben wir weiter unten einige Ideen für Videos, die die Forderungen aufgreifen.
Visuals hier herunterladen:
- Post oder Karussel 4:5, Seite 1, Seite 2
- Post Facebook oder Bluesky 1:1
- Story 9:16, Seite 1, Seite 2
- Banner 600x318
Hier findest du Textvorschläge, die du anpassen kannst, und unten Ideen für Videos
Bitte tagge uns (Instagram @publiceye_ch, LinkedIn PublicEye, Facebook @publiceye.ch, Bluesky @publiceye.ch) oder verwende den Hashtag #StoppChiquita
Der Link zur Demo stopp-chiquita.ch
Disclaimer: Public Eye übernimmt keine Verantwortung für die erstellten Inhalte. Die Kampagnen-Visuals dürfen nicht in einer diffamatorischen Weise abgeändert und zweckentfremdet werden.