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(c) Dom Dada

Biodiversität ist Leben. Von der Luft, die wir atmen, über das Essen auf unseren Tellern bis zu Medikamenten - für all dies und mehr bilden natürliche Ressourcen die Grundlage. Deshalb gilt es die Biodiversität – die in den Ländern des Südens besonders gross ist - zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. Dies kann nur gelingen, wenn diese Nutzung unter gerechten Bedingungen vor sich geht, welche die Interessen der Ursprungsländer genetischer Ressourcen und der indigenen Gemeinschaften berücksichtigen.

  • Von den ca. 340‘000 weltweit bekannten Pflanzenarten werden rund 7‘000 in irgendeiner Weise vom Menschen genutzt.
  • Mehr als ein Drittel der durch die Weltnaturschutzunion (IUCN) untersuchten 47‘677 Arten ist vom Aussterben bedroht.
  • Rund 1000 Milliarden Schweizer Franken werden jährlich mit Produkten umgesetzt, die auf biologischen Ressourcen basieren (insbesondere Medikamente und landwirtschaftliche Produkte).
  • Mit nur 30 Pflanzenarten wird derzeit nahezu der gesamte Kalorienbedarf der Weltbevölkerung erzeugt.
  • Seit 1992 verlangt die Biodiversitätskonvention die gerechte Aufteilung des Nutzens bei der Verwendung biologischer Ressourcen – doch kaum ein Industrieland hat diese Forderung umgesetzt.
  • Nur 4 Staaten der Welt sind nicht Mitglied der Biodiversitätskonvention: Andorra, der Vatikan, der Südsudan und die USA.

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