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Mark Henley/Panos Paradeplatz in Zürich: Hauptsitz der beiden Schweizer Grossbanken

Die Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS gehören zu den grössten Banken der Welt. Weil sie rund um den Globus Unternehmen durch Kredite finanzieren oder ihnen helfen, sich auf dem Kapitalmarkt Mittel zu beschaffen, riskieren die Grossbanken, in Menschenrechtsverletzungen verwickelt zu werden.

  • Die UNO verlangt mit ihren «Leitprinzipien zu Unternehmen und Menschenrechten», dass Unternehmen keine Menschenrechte verletzen.
  • Um dies sicher zu stellen, müssen Unternehmen Mechanismen zur menschenrechtlichen Sorgfaltsprüfung entwickeln und anwenden.
  • Obwohl Banken weniger direkt in Menschenrechtsverletzungen involviert sind als etwa Bergbaufirmen, haben sie eine Verantwortung auch indirekt über ihre Geschäftsbeziehungen Menschenrechtsverletzungen zu vermeiden.
  • Public Eye und ihre Partnerorganisationen im BankTrack-Netzwerk zeigen immer wieder, dass die Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS kontroverse Firmen finanzieren, die ihrerseits die Menschenrechte verletzen.
  • Keine der beiden Grossbanken hat überzeugende Richtlinien und Abläufe zur menschenrechtlichen Sorgfaltsprüfung; die Credit Suisse ist etwas transparenter als die UBS.

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