Firmenchecks

© Fernando Moleres/Panos
Public Eye und die Clean Clothes Campaign (CCC) untersuchen immer wieder, inwiefern Kleiderproduzenten ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und wie sie sich für die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten in ihren Produktionsketten einsetzen.

Die Grenzen von Firmenchecks

Firmenchecks, Label-Guides und Einzelbeurteilungen geben jeweils eine Einschätzung zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem oder mehreren Untersuchungskriterien wieder. Sie basieren in der Regel auf der Auswertung von Firmenantworten und öffentlichen Informationen sowie auf punktuellen eigenen Hintergrundrecherchen. Flächendeckende Untersuchungen über die Produktionsverhältnisse in den Lieferketten der untersuchten Firmen sind praktisch nicht möglich.

Die Informationen sind daher nicht als erschöpfende Nachhaltigkeitsprüfungen oder Einkaufstipps zu verstehen. Die genauen Untersuchungsmethoden sind in den Firmenchecks dargelegt. Bei Untersuchungen, die schon ein wenig zurückliegen ist zu beachten, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse geändert haben können.

  • 2017 untersuchte die Clean Clothes Campaign zusammen mit anderen internationalen Organisationen, wie transparent die Lieferketten von Modeunternehmen sind.
  • Der Label Guide von 2016 zeigt auf, wie unterschiedliche Labels aufgebaut sind, wo sie ansetzen, welche Aspekte sie abdecken und wie diese Aspekte überprüft werden.
  • 2016 befragten wir als Teil des NGO-Netzwerks Change Your Shoes 28 Schuhfirmen, darunter acht aus der Schweiz.
  • 2013 befragte Public Eye im Rahmen der Clean Clothes Campaign über 100 Marken im Hinblick auf ihre Anstrengungen, einen Existenzlohn einzuführen. Den daraus entstandenen Firmencheck 2014 finden Sie hier.
  • 2012 untersuchte Public Eye Outdoorkleiderfirmen und veröffentlichte den Outdoorfirmencheck.