Patent Evergreening Eine Dosis dieses Krebsmedikaments ist teurer als eine Unze Gold

Das Medikament Keytruda des US-Pharmariesen Merck Sharp & Dohme (MSD) gibt Krebskranken und Onkolog*innen echte Hoffnung. Mit seinem exorbitant hohen Preis ist es jedoch auch ein Albtraum für Krankenversicherer und die öffentlichen Gesundheitsbudgets. Hinter diesen horrenden Preisen verbirgt sich eine ausgeklügelte Strategie, wie wir und das International Consortium of Investigative Journalists in diesem dritten Teil unserer Serie über missbräuchliche Patente in der Pharmaindustrie aufdecken.

Keytruda ist seit Ende 2014 auf dem Markt und in den USA, in Europa und in der Schweiz für die Behandlung von gut 20 Krebsarten zugelassen – vom Verdauungstrakt über die Lungen bis hin zu Haut, Leber, Blut, Fortpflanzungsorganen, Nieren oder Brust.   

Der US-Konzern Merck Sharp & Dohme (MSD) erzielt damit einen sagenhaften Umsatz: 31,7 Milliarden US-Dollar (rund 25 Milliarden Franken) im Jahr 2025 allein mit diesem Produkt. Das entspricht fast dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Senegal oder Island. In elf Jahren hat Keytruda MSD einen Umsatz von 162,8 Milliarden US-Dollar beschert und MSD damit auf Platz 4 des globalen Pharma-Rankings 2025 katapultiert.

Wie Herceptin oder Perjeta von Roche (siehe unsere zweite Folge dieser Serie, vom November 2025) ist Keytruda ein sogenanntes biologisches Arzneimittel, das aus monoklonalen Antikörpern besteht. Es gehört zur Gruppe der Immuntherapeutika, also Behandlungen, die das Immunsystem aktivieren, um Krebszellen zu bekämpfen. Diese Produkte haben die Krebsbehandlung zweifellos verändert, indem sie die Krankheit unter Kontrolle bringen und die Lebenszeit vieler Patient*innen verlängern. Allerdings hat dieses «Wundermittel» seinen Preis. Es ist unerschwinglich, der Zugang dazu ist somit eingeschränkt, und es lässt die Gesundheitskosten explodieren. Public Eye hat seine Analysen im Rahmen dieser Recherche mit dem International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) und seinen Medienpartnern geteilt.

Keytruda wird überall, wo es vermarktet wird, zu einem hohen Preis verkauft. In der Schweiz und in der Europäischen Union (EU) ist der tatsächliche Preis dieses Medikaments, der zwischen MSD und der jeweiligen Regierung ausgehandelt wird, vertraulich (siehe unten).

Unerschwingliche Preise in der Schweiz und im Ausland

Der Referenzpreis von Keytruda – auch als Schaufensterpreis bezeichnet – lässt jedoch erahnen, um welche Beträge es sich handelt. Und die Zahlen sind schwindelerregend.

In der Schweiz wird Keytruda von der Krankenkasse Helsana als das kostenintensivste Medikament überhaupt eingestuft, wobei die offiziellen Kosten für 2024 landesweit auf 183,4 Millionen Franken geschätzt werden (die Zahlen für 2025 sind noch nicht bekannt). Das Medikament, das seit 2015 von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen wird, kostet offiziell 4294 Franken pro Packung. Das ist mehr als für eine Unze Gold bezahlt wird (Stand 8. April 2026). Nach unseren Berechnungen sind das 73'000 Franken pro Person und Jahr oder bis zu 160'000 Franken, wenn man andere Behandlungen hinzurechnet, mit denen es kombiniert wird.

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  • Keytruda in der Schweiz: ein undurchsichtiges und komplexes Preissystem

    Der Referenzpreis (oder Schaufensterpreis) ist ein fiktiver und öffentlicher Preis eines Medikaments. Er unterscheidet sich vom tatsächlichen Preis, der vom Gesundheitssystem übernommen wird, oft vertraulich ist und zwischen der betreffenden Pharmafirma und der jeweiligen Regierung ausgehandelt wird.

    In der Schweiz greift das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das für die Preisfestsetzung von Medikamenten zuständig ist, zunehmend auf «Preismodelle» zurück, um den Anforderungen der Wirtschaftlichkeit der obligatorischen Krankenversicherung (KVG) gerecht zu werden. Konkret treffen das BAG und die Pharmaindustrie eine Vereinbarung, in welcher der Arzneimittelpreis in der Schweiz, ein Rabatt sowie weitere Modalitäten für die Kostenübernahme durch die Grundversicherung festgelegt werden. Die überwiegende Mehrheit dieser Preismodelle ist vertraulich. Unter dem Druck der Pharmalobby wurde diese Praxis 2025 vom Bundesparlament im Rahmen der KVG-Revision gesetzlich legitimiert. 

    Dieses System ist nicht nur undurchsichtig, sondern schafft auch einen wahren Dschungel an Rückerstattungsmodalitäten, wie der Fall Keytruda zeigt. In der Schweiz unterliegt der Bestseller von MSD 26 Preismodellen mit vertraulichen Rabatten, die bestimmte Bedingungen für die Übernahme durch die Grundversicherung vorsehen. Dazu gehören beispielsweise die vorherige Zustimmung der Krankenkasse, Einschränkungen in Bezug auf die Krebsart, der Behandlungsverlauf sowie die Art oder Dauer der Behandlung.

    Ergebnis: Der Zugang zu dieser kostspieligen Behandlung ist nicht automatisch gewährleistet. Die finanziellen Auswirkungen auf den Selbstbehalt der Patient*innen und auf die Höhe der Prämien für die gesamte Bevölkerung sind jedoch sehr real.
     

In den USA beträgt der Schaufensterpreis für eine Packung Keytruda 11'760 US-Dollar (9300 Franken), was 200'000 US-Dollar pro Jahr für allein dieses Produkt bedeutet. Wie in der Schweiz müssen die Menschen auch in den USA eine hohe Franchise aus eigener Tasche bezahlen und einen erheblichen Teil der Kosten selbst tragen – oder sogar die gesamten Kosten, wenn sie nicht versichert sind. Dieses Szenario kann zu grosser Verschuldung führen. 

In Indien kostet eine Packung umgerechnet zwischen 1750 und 2000 Franken. In einem Land, in dem die Mehrheit der Patient*innen die Medikamente aus eigener Tasche bezahlt, ist dieser Preis prohibitiv. Nur wohlhabende Menschen und diejenigen mit ausreichendem Versicherungsschutz können sich die Behandlung leisten. 

MSD kann seinen hohen Preis für Keytruda aufrechterhalten, weil das Unternehmen seine Monopolstellung mit zahlreichen Primär- und Sekundärpatenten schützt. Mit Unterstützung der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation I-MAK haben wir anhand öffentlicher Datenbanken einen Überblick über die Patente rund um den Wirkstoff von Keytruda (Pembrolizumab) in verschiedenen Ländern erstellt. Insgesamt haben wir 80 Patente gezählt, die MSD im Zusammenhang mit diesem Molekül erteilt wurden (siehe Grafik unten). 66 weitere Patentanträge wurden in Europa geprüft, 55 in den USA und 11 in Indien. Angesichts der Schwierigkeit, eine solche Übersicht zu erstellen, kann die tatsächliche Anzahl der Patente von MSD für diese Behandlung sogar noch höher sein. 

Patente garantieren Monopol von über 30 Jahren

Dank dieser neuen Analyse sind die konkreten Folgen dieser Patentanhäufung klar: Sie kann MSD für den Verkauf dieses hochbegehrten Wirkstoffs in Europa, Indien und den USA ein Monopol von mehr als drei Jahrzehnten garantieren und damit den Zugang zu Behandlungen erschweren. Dies geht weit über die im Abkommen über handelsbezogene Aspekte geistiger Eigentumsrechte (Trips) der Welthandelsorganisation (WTO) vorgesehenen 20 Jahre hinaus.

In der Schweiz und in Europa endet die Exklusivität des Primärpatents dank der von den staatlichen Behörden erteilten Schutzverlängerung erst im Jahr 2031 (siehe Grafik unten). Mit Ablauf des Primärpatents für Keytruda in den USA und Indien wird MSD 2028 erstmals mit Konkurrenz konfrontiert sein. Etwa zehn Unternehmen arbeiten an Biosimilar-Versionen von Pembrolizumab, darunter auch der Schweizer Konzern Sandoz. Diese Hersteller wollen sich einen Teil des riesigen Kuchens sichern, denn der Verkauf von Keytruda in den USA machen 60% seines weltweiten Umsatzes aus – das entspricht einem Markt von fast 19 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025.

MSD verlängert sein Monopol

Es geht um viel Geld, und MSD hat bereits Massnahmen geplant, um die Geltungsdauer des Monopols so weit wie möglich zu verlängern. Zunächst, indem der Konzern die Anzahl der Anträge auf Sekundärpatente vervielfachte. Diese machen 95% seiner Schutzrechte aus und sie haben seit der ersten Zulassung von Keytruda deutlich zugenommen. Dann wurde die Art der Verabreichung des Produkts von einer intravenösen zu einer subkutanen Injektion geändert. Diese Taktik, die auch von Roche und anderen Pharmakonzernen angewendet wird, ermöglicht es, neue Sekundärpatente zu erhalten und das Monopol zu verlängern.

Bis 2028 will der US-Konzern nach eigenen Angaben 30 bis 40% seiner Zielkundschaft auf die subkutane Version von Keytruda umstellen, die in den USA und der EU bereits erhältlich ist, in der Schweiz jedoch noch nicht. Mit neuen Patenten für diese Art der Verabreichung könnte MSD sein Monopol bis mindestens 2042 verlängern. Um die Konkurrenz auszubremsen, kann der US-Gigant zudem Gerichtsverfahren gegen Hersteller von Biosimilars einleiten, wenn diese kurz vor der Markteinführung stehen.  

Die Sekundärpatente von MSD für Pembrolizumab betreffen verschiedene kleinere Produktmodifikationen, nicht jedoch den Wirkstoff. Dieser verändert sich nicht. Vor allem aber überfluten sie die Patentämter, verlängern die Monopoldauer und verzögern den Wettbewerb, ohne dass im Gegenzug ein nachgewiesener therapeutischer Gewinn verlangt wird.

Die missbräuchliche Anhäufung von Sekundärpatenten auf Arzneimittel, im Englischen als «Evergreening» bekannt, ist in der Branche gängige Praxis. Im Fall von Keytruda beanstandet die Konkurrenz den innovativen Charakter bestimmter Patente. So auch Halozyme, ein auf diesen Bereich spezialisiertes Unternehmen. Die US-Biotechfirma ist der Ansicht, dass die subkutane Version von Keytruda 15 ihrer Patente verletzt, und hat in den USA und Europa die Justiz eingeschaltet. Die Verfahren sind noch im Gange. Im Dezember letzten Jahres hat ein deutsches Gericht beschlossen, den Vertrieb von subkutan verabreichtem Keytruda bis zum Ausgang des Rechtsstreits zu verbieten.
 

Die Blackbox der Forschungs- und Entwicklungskosten

Warum ist ein Medikament wie Keytruda so teuer? Die Pharmaindustrie betont immer wieder, dass Forschung und Entwicklung (F&E) kostenintensiv ist und dass das Risiko des Scheiterns abgedeckt sein muss. Diese beiden Aspekte würden die hohen Verkaufspreise der Behandlungen rechtfertigen.

Bei einer Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss des US-Senats im Februar 2024 erklärte der Präsident und Konzernchef von MSD, seit 2011 habe sein Unternehmen 30 Milliarden US-Dollar in das Forschungsprogramm für Keytruda investiert. Diese Zahl ist nicht überprüfbar, da Unternehmen nicht verpflichtet sind, die F&E-Kosten pro Produkt zu veröffentlichen und darüber Rechenschaft abzulegen. Die Angabe ist jedoch mehr als fragwürdig, da MSD weder an der Entdeckung noch an der pharmakologischen Konzipierung des Produkts beteiligt war, das hauptsächlich aus der öffentlichen Forschung hervorgegangen ist. Der Konzern hatte die Behandlung 2009 im Rahmen einer Firmenübernahme erworben und sich überlegt, sie wieder loszuwerden, bevor er angesichts des Erfolgs eines Konkurrenzprodukts mit ähnlicher Wirkungsweise seine Meinung änderte.

Um Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir die bisherigen Investitionen von MSD in die Forschung und Entwicklung von Keytruda geschätzt (siehe unten).

 

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  • Unsere Berechnung der F&E-Kosten und der Gewinnmarge von Keytruda

    Datasheet (in Englisch)

    Um die globalen Investitionen von MSD in Forschung und Entwicklung (F&E) für Keytruda zu schätzen, haben wir zunächst eine Bestandsaufnahme sämtlicher klinischer Studien durchgeführt, die der Konzern für dieses Produkt gesponsert hat, und die relevanten selektioniert. Anschliessend haben wir ihre Kosten anhand der durchschnittlichen Kosten pro Studie, die von unabhängigen Expert*innen ermittelt wurden, berechnet und einen Aufschlag von 30% für zusätzliche Kosten hinzugefügt.

    Diese Schätzung ist sehr grosszügig, da sie auf einem durchschnittlichen Kostenaufwand pro klinischer Testphase basiert, der für ein klassisches Zulassungsverfahren festgelegt wurde, während Keytruda von kürzeren Tests und beschleunigten Zulassungsverfahren profitierte. Ausserdem haben wir eine Variante berechnet, die mögliche Misserfolge berücksichtigt.

    Anhand der ermittelten Beträge können wir auch die Gewinnmarge des Medikaments in der Schweiz schätzen. Die gesamte Methodik kann hier (in Englisch) und im Fachbericht «Gefährdet die Gesundheit» von Public Eye aus dem Jahr 2022 nachgelesen werden.

Resultat: Die F&E-Kosten für Keytruda belaufen sich auf 1,925 Milliarden US-Dollar (1,52 Milliarden Franken) – das entspricht 1,2% des bisherigen weltweiten Umsatzes des Medikaments. Dieser Wert liegt weit unter dem vom Konzernchef von MSD genannten Betrag. Unter Berücksichtigung möglicher Misserfolge machen die Gesamtkosten für F&E von Keytruda (rund 3,8 Milliarden Franken) nur knapp 3% des Umsatzes des Medikaments aus.

Anschliessend haben wir die Gewinnspanne von MSD für das in der Schweiz verkaufte Keytruda geschätzt. Das Ergebnis: Sie macht mehr als 88% des offiziellen Preises aus (siehe Grafik).

Diese Marge zeigt, dass Pharmakonzerne nicht überhöhte Preise verlangen, um hohe Forschungs- und Entwicklungskosten auszugleichen und sich gegen Risiken abzusichern, sondern um exorbitante Profite zu erzielen. Diese Gewinne werden bei Weitem nicht systematisch reinvestiert und stellen das derzeitige Preisfestsetzungssystem infrage, das eigentlich den Fortbestand der Innovation gewährleisten soll.

Mehr Transparenz, weniger Patente

Die Ergebnisse unserer Recherche zu Keytruda zeigen einmal mehr, dass gegen die überhöhten Preise für patentierte Medikamente vorgegangen werden muss. In der Schweiz tragen diese massgeblich zur Explosion der Gesundheitskosten bei. Das Argument der Pharmaunternehmen und des Weissen Hauses, dass die Preise in der Schweiz und in Europa zu niedrig seien, steht im Widerspruch zu den hohen Margen, die Konzerne wie MSD erzielen.

Dank Patenten geniessen Pharmakonzerne eine Monopolstellung sowie eine lange Marktexklusivität. Da sie vor jeglichem Wettbewerb geschützt sind, können sie ihre Preise weltweit zum Nachteil der Patient*innen und der öffentlichen Gesundheitsbudgets durchsetzen. Das muss sich ändern, wenn wir die finanzielle Tragfähigkeit eines solidarischen Gesundheitssystems gewährleisten wollen. Dieses ist heute ernsthaft gefährdet.

Die Behörden von Ländern wie der Schweiz, in denen Big Pharma ansässig ist, müssen sich dringend gegen die missbräuchliche Verbreitung von Sekundärpatenten auf Medikamente aussprechen. Als Unterzeichnerin des Europäischen Patentübereinkommens könnte die Schweiz eine gründlichere Prüfung der Patentanmeldungen vorantreiben, um deren Anzahl zu begrenzen.

Auch das Vorgehen bei der Preisfestlegung muss angepasst werden. Die tatsächlichen Investitionen der Pharmaunternehmen und der Anteil der staatlichen Unterstützung müssen offengelegt werden, anstatt untaugliche internationale Vergleiche anzustellen.

In der Schweiz sind die Gesundheitskosten ein zunehmendes Problem, und immer mehr Menschen leiden unter den explodierenden Prämien. Der Bund schützt derweil ein System, das multinationalen Konzernen hilft, ihre Gewinne zu maximieren, und das die Umsetzung des Rechts auf Gesundheit für alle verhindert. Diese Politik hat auch Auswirkungen auf den Rest der Welt, da die Schweizer Arzneimittelpreise von mehr als 30 Ländern als Referenz herangezogen werden, darunter auch wirtschaftlich schwächere Staaten. Wenn die Schweiz die Preise weiter in die Höhe treibt, schadet sie nicht nur ihrer eigenen Bevölkerung, sondern auch Millionen von Patient*innen im Ausland.

Was ist ein Patent?

Ein Patent ist ein Exklusivrecht, das seinen Inhaber*innen erlaubt, Dritten die Herstellung und Vermarktung einer Erfindung in den Ländern zu untersagen, in denen das Patent erteilt wurde. Um patentiert zu werden, muss eine Erfindung drei Voraussetzungen erfüllen: Sie muss neu sein, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sein. Eine geringfügige Änderung eines Arzneimittels ohne therapeutischen Mehrwert kann somit patentiert werden.

Im Pharmabereich unterscheidet man zwei Arten von Patenten: Primärpatente beziehen sich auf den Wirkstoff des Medikaments, während Sekundärpatente dazu dienen, Änderungen an bereits patentierten Medikamenten zu schützen. In der Praxis verlängern Letztere künstlich die Dauer der Marktexklusivität.

Man spricht von einem «Patentdschungel», wenn ein Medikament durch zahlreiche Patente geschützt ist. Werden diese über einen längeren Zeitraum verteilt eingereicht, kann die Dauer des Monopols für ein Produkt die im internationalen Recht vorgesehenen 20 Jahre bei Weitem überschreiten.

 

Weitere Informationen

  • Serie von Public Eye: Missbräuchliche Patente der Pharmaindustrie

    Public Eye dokumentiert und enthüllt langfristig Themen von öffentlichem Interesse. Im September 2024 haben wir eine Serie gestartet, die den Einsatz missbräuchlicher Patente bei Bestseller-Medikamenten aufdeckt, eine Praxis, welche die Gesundheitskosten in der Schweiz und im Ausland belastet. Dieser Artikel, der zusammen mit dem ICIJ publiziert wird, ist der dritte Teil dieser Serie. Der erste Teil zum Herzschwächemedikament Entresto von Novartis und der zweite über Herceptin und Perjeta von Roche können online und in den Magazinen vom September 2024 und November 2025 (nach-)gelesen werden.

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