Konzern­verant­wor­tungs­initiative

Ja zur Konzernverantwortungsinitiative

Kinderarbeit auf Kakaoplantagen, unmenschliche Arbeitsbedingungen in Textilfabriken, tödliche Pestizide, Umweltverschmutzung beim Rohstoffabbau: Konzerne mit Sitz in der Schweiz verletzen in ihren internationalen Tätigkeiten allzu häufig Menschenrechte und Umweltstandards. Solche unethischen Geschäftspraktiken müssen ein Ende haben. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert deshalb verbindliche Regeln für Konzerne zum Schutz von Mensch und Umwelt – auch bei Auslandstätigkeiten.

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© Stefan Maurer

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Die Initiative in Kürze

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  • Hauptforderungen

    Die Initiative bringt für Konzerne eine Pflicht zur Sorgfaltsprüfung. Das bedeutet: Sie müssen überprüfen, ob durch Tätigkeiten im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards verletzt werden, entsprechend handeln und darüber berichten. Missachten die Konzerne ihre Sorgfaltsprüfungspflicht, müssen sie in der Schweiz für ihre schädlichen Handlungen gerade stehen.

  • Reichweite

    Die Sorgfaltsprüfung erstreckt sich auf alle Geschäftstätigkeiten und die Lieferkette. Die Haftung hingegen gilt nur für kontrollierte Unternehmen (den Konzern), insbesondere Tochtergesellschaften im Ausland. Die Initiative bezieht sich auf die 2011 in der UNO einstimmig angenommen Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Bei einer Haftungsklage beurteilt ein Schweizer Richter, ob der Konzern hierzulande seine Pflichten erfüllt hat.

  • Geltungsbereich

    Die überwiegende Mehrheit der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz ist nicht von der Initiative betroffen. Ausnahmen sind KMU, die Hochrisiko-Geschäfte tätigen, etwa mit Diamanten oder Gold handeln.

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