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Schokolade-Firmencheck 2013

Die Schweizer Schokoladenfirmen und -händler produzieren nach wie vor zu grossen Teilen unfair. Hier erfahren Sie, wo die Schweizer Schokoladenproduktion krankt und welche Firmen sich für eine gerechte Herstellung einsetzen:

Bereits 2009 und 2010 hat Public Eye eine ähnliche Umfrage zum Engagement der Schweizer Kakaoverarbeiter und Schokoladehersteller durchgeführt. Die Befragung von 2012 fiel jedoch detaillierter aus, nahm den UN-Referenzrahmen für Wirtschaft und Menschenrechte auf und richtete sich neu an 19 statt 18 Firmen.

Alle Firmen wurden nach auf folgende vier Kriterien hin untersucht:

  • Wie können die Firmen die Kakaorohstoffe innerhalb der Lieferkette rückverfolgen und eine Risikoanalyse vornehmen, die potenzielle und effektive Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen in der Lieferkette entdeckt/ausschliesst.
  • Welche Strategien und Massnahmen haben die Firmen ergriffen, um effektive und potenzielle Menschenrechtsverletzungen zu verhindern sowie die Situation auf den Kakaoplantagen zu verbessern.
  • Mit welchen Kontrollenmechanismen überprüfen die Firmen die Einhaltung ihrer Strategien? Arbeiten sie mit Zertifizierungssystemen zusammen?
  • Wie transparent geben die Firmen Auskunft und kommunizieren sie öffentlich über die ergriffenen Massnahmen?

Wie wir konkret vorgegangen sind, welche Fragen wir gestellt haben und welche detaillierten Resultate dabei herausgekommen sind, können Sie in unserem Firmenbericht Firmenengagement für Menschrechte im Kakaoanbau – Schweizer Kakaoverarbeiter und Schokoladehersteller im Vergleich (PDF, 5.0 MB) lesen.

Firmen A-Z

Firmen A-Z

Die Spinnendiagramm zeigen auf, wie gut die Firma in den untersuchten Bereichen abgeschnitten hat. Je grösser die Fläche im Diagramm, desto stärker das Engagement der Firma in diesem Bereich. Unterhalb des Spinnendiagramms können sie Detailinformationen zu den Bewertungen lesen. Einige Firmen haben sich der Untersuchung verweigert, weshalb bei Anklicken kein Spinnendiagramm und nur ein Kommentar unterhalb des leeren Fadenkreuzes erscheint.

Ihr Smartphone oder Tablet hat eine zu niedrige Auflösung, um den Firmencheck darzustellen. Die Darstellung der Schokofirmenvergleiche ist für eine Auflösung von mindestens 768 px in der Breite optimiert.

Public Eye fordert von Schweizer Schokoladefirmen:

  • eine transparente Wertschöpfungskette mit verkürzten Handelswegen und entsprechenden Kontrollen,
  • umfassende finanzielle Investitionen in den Ausbau der Massnahmen zur Reduzierung von Kinderarbeit und zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen auf den Kakaofarmen,
  • die Garantie eines stabilen Kakaopreises, der den Bäuerinnen und Bauern ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.