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Public Eye verfolgt die Firmenaktivitäten von Syngenta aufmerksam und versucht, diese in ausgewählten Fällen mit Recherchen, Kampagnen und Lobbyarbeit zu beeinflussen.

 2015 Publizierte Public Eye im Rahmen einer asiatisch-europäischen NGO-Koalition einen Bericht zum Pestizidverkauf in Indien. Der Bericht deckte auf, dass Syngenta in Punjab (Indien) gefährliche Pestizide vertreibt, ohne dabei sichere Anwendungsbedingungen zu gewährleisten. Damit verstösst der Grosskonzern gegen den FAO-Verhaltenskodex für Pestizidmanagement, dem sich der Branchenleader verpflichtet hat. Zum selben Befund kam im selben Jahr ein weiterer Bericht, welcher die Anwendung von Paraquat in Indien analysierte.

2014 analysierte Public Eye den „Good Growth Plan“ (PDF, 3.9 MB)von Syngenta und stellte fest, dass der Konzern durch selektiv gewählte Ziele und Indikatoren die Hauptprobleme, welche er verursacht, systematisch ausgeblendet.

2011 protestierte Public Eye anlässlich des internationalen Tages für Menschenrechte gegen den Verkauf von Paraquat. Ein Trauerzug gedachte in Basel den Opfern von Paraquat und übergab vor dem Syngenta-Hauptsitz ein Banner, auf dem zuvor Baslerinnen und Basler ihre Stimme gegen Syngentas-Paraquatpolitik abgegeben hatten.

Auch 2007 machte Public Eye mit einer internationalen Kampagne auf die menschenverachtende Unternehmenspolitik Syngentas aufmerksam: Mit Inseraten und auf einer Kampagnenwebsite wurde öffentlich der "Fall Paraquat-Syngenta" dargelegt und Syngenta angeklagt. Zehntausende gaben ihre Stimme ab und befanden Syngenta klar für schuldig, mit dem Verkauf von Paraquat Todesopfer in Kauf zu nehmen und Menschenrechte zu verachten. Die Urteilsverkündung fand vor dem Syngenta-Hauptsitz in Basel statt.

Dominik Plüss/Public Eye Gerichtsverhandlung vor dem Syngenta-Hauptsitz