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Unser Bestseller Rohstoff – Das gefährlichste Geschäft der Schweiz hat eine breite Debatte ausgelöst und ist inzwischen das Grundlagenwerk zum Rohstoffplatz Schweiz und seinen wirtschaftlichen Hauptakteuren. Durch die sich häufenden Skandalfälle – Vorwürfe an Schweizer Rohstoff-Firmen wegen Korruption bei Geschäften im Kongo oder in der EU, wegen des Handels mit dem Iran etc. – hat der Rohstoffplatz Schweiz die mediale und politische Aufmerksamkeit erreicht, die jenen öffentlichen Druck erzeugte, der die Basis für die ersten Fortschritte auf politischer Ebene legte.

Nach diesem Anfangserfolg informieren wir mit sorgfältig recherchierten Fallstudien weiter über konkrete Missstände und analysieren Hintergründe. Je nach Fall arbeiten wir zusammen mit lokalen Expertinnen und Experten oder recherchieren selber vor Ort.

Die Erkenntnisse unserer Recherchearbeit finden Eingang in eigene Publikationen sowie Medienberichte und fliessen direkt in unsere politische Arbeit ein. Parallel dazu beobachten wir die Entwicklungen und Regulierungen im globalen Rohstoffgeschäft.

Die enge Verzahnung von Problemanalyse im Einzelfall und Kenntnissen der internationalen Entwicklungen gibt uns einen entscheidenden Wissensvorsprung, um an vorderster Front konstruktiv Lösungsvorschläge für die nationale Politik auszuarbeiten: Mit unserem Vorschlag für eine Rohstoffmarktaufsicht Schweiz (ROHMA), den wir im September 2014 lancierten, liegt erstmals ein konkretes Modell für die umfassende Regulierung des Rohstoffsektors in der Schweiz vor. Als unabhängige Behörde könnte die ROHMA durch Aufsicht und Regulierung von Rohstoffförder- und Handelsfirmen sowie Goldraffinerien einen wichtigen Beitrag zur Verminderung der Problematik des Rohstoff-Fluchs und zur Mobilisierung von Ressourcen für Entwicklung und Armutsbekämpfung in rohstoffreichen Entwicklungsländern leisten.

Als Mitträgerin der eidgenössischen Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» fordert Public Eye, dass Schweizer Unternehmen Menschenrechte und Umweltstandards respektieren müssen – auch im Ausland. Dadurch wird im wirtschaftlichen Wettbewerb auch mehr Fairness geschaffen. Denn ein grosser Teil der Schweizer Unternehmen handelt schon heute vorbildlich und soll gegenüber skrupellosen Konkurrenten nicht länger benachteiligt bleiben.

Engagieren Sie sich mit uns für mehr transpartenten und verantwortungsbewussten Wirtschaftsstandort Schweiz und werden Sie Mitglied bei Public Eye oder unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende. Herzlichen Dank!