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Trafigura's Geschäfte in Angola

Wie sich ein Genfer Rohstoffhändler auf Kosten der angolanischen Bevölkerung bereichert (2013)

Die Recherchen von Public Eye (ehemals Erklärung von Bern) zeigen auf, dass Trafigura durch undurchsichtige Joint Ventures mit regimenahen Unternehmen dazu beiträgt, dass die angolanischen Autokraten immer reicher werden, während die Bevölkerung weiter verarmt. Fehlende Transparenz und regulatorische Massnahmen machen die Schweiz zu einem Zufluchtsort für solche skrupellose Firmen, die sich selbst und die Potentaten auf dem Rücken der armen Bevölkerung bereichern. Angola ist nur eines von vielen Ländern, bei dessen Rohstoff-Plünderung die Schweiz eine zentrale Rolle spielt.

"Trafiguras Geschäfte in Angola“ – Februar 2013

Die Schweiz muss korruptionsanfällige Geschäftspraktiken hier domizilierter Firmen verunmöglichen, sonst wird sie zur Komplizin bei der Plünderung der natürlichen Reichtümer armer Länder. Lösungsansätze wären indes vorhanden, darunter unsere Forderung nach Zahlungstransparenz oder einer Rohstoffmarktaufsicht (Rohma). Es ist Zeit für die Schweiz, zu handeln.

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Dieses Beispiel zeigt abermals die Notwendigkeit verbindlicher Regeln für Schweizer Konzerne im Rohstoffbereich. Als unabhängiger Verein setzt sich Public Eye in der Schweiz für die weltweite Wahrung der Menschenrechte ein. Wir kämpfen gegen Ungerechtigkeiten, die ihren Ursprung in der Schweiz haben und pochen darauf, dass Unternehmen und Politik die Menschenrechte respektieren. Sie können uns dabei mit einer Spende unterstützen oder indem Sie Mitglied werden: Herzlichen Dank!